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Schlagwort: Spätsommer

  • Gefüllte runde Zucchini mit Pfifferlingen, Bulgur & Veta, dazu grüne Bohnen im Speckmantel

    Gefüllte runde Zucchini mit Pfifferlingen, Bulgur & Veta, dazu grüne Bohnen im Speckmantel

    Ein wunderbares Sommer- und Herbstgericht! Regional angebaute, gefüllte runde Zucchini. Die herzhafte Füllung mache ich in diesem Gericht aus Pfifferlingen, würzigem Bulgur und veganem Feta.

    Dazu gibt es grüne Bohnen im Speckmantel, natürlich auch vegan, sowie eine knackig frische Salatbeilage. Die Bohnen gare ich schon deftig-würzig mit Bohnenkraut und Knoblauch. Der knusprige, rauchige Speckmantel verleiht ihnen dann den letzten Schliff.

    Gefüllt mit würzigem Bulgur, selnstgemachtem Veta und Pfifferlingen
    Gefüllt mit würzigem Bulgur, selnstgemachtem Veta und Pfifferlingen

    Dieses Ofengericht ist nicht nur sehr lecker, sondern auch besonders schön anzusehen!

    Speckmantel aus Reispapier
    Speckmantel aus Reispapier

    Der vegane Speck für die Bohnen ist kinderleicht gemacht

    Den rauchigen, aromatischen, außen krossen Speckmantel der Bohnen mache ich aus gewöhnlichem Reispapier, wie man es auch von Sommerrollen und aus der Asiaabteilung im Supermarkt kennt. Der Reispapierspeck wird täuschend echt und ungalublich lecker.

    Grüne Bohnen im Speckmantel an gefüllten runden Zucchini
    Grüne Bohnen im Speckmantel an gefüllten runden Zucchini

    Auch den Veta mache ich selbst

    Vegane Fetaalternativen kann man inzwischen überall kaufen, sie sind nur leider nicht zum backen geeignet. Außerdem sind sie sehr teuer und schmecken meiner Ansicht nach oft nicht besonders gut. Sie bestehen fast nur aus aromatisiertem Kokosfett. Daher zerläuft die Käsealternative beim Backen leider nur zu flüssigem Fett. Das würde in meinen gefüllten Kugelzucchini einfach verschwinden.

    Daher mache ich meinen Veta lieber selbst. Das geht ganz einfach mit gutem Tofu voller Proteinen.

    Mit frischen, gebratenen Pfifferlingen
    Mit frischen, gebratenen Pfifferlingen

    Pfifferlinge schmecken am besten selbstgesammelt

    Es geht doch nichts über selbstgesammelte, frische Pfifferlinge. Die gekauften sind oft schon matschig oder trocken und haben schon etwas Aroma verloren.
    Wenn Du Dich also mit Wildpilzen auskennst und weißt wo man suchen muss, empfehle ich Dir selber frische Pfifferlinge selbst zu sammeln. Den Echten Pfifferling findet man schon im Sommer bis in den Herbst hinein. Trompetenpfifferlinge wachsen dagegen gehäuft im Spätherbst.

    Frisch aus dem Ofen
    Frisch aus dem Ofen

    Du willst mehr über Wildpilze erfahren?

    Ich habe hier auf Daily Vegan verschiedene Artikel zum Thema Pilze sammeln geschrieben. In meinem kleinen Pilzlexikon findest Du außerdem viele verschiedene Pilze, deren Bestimmungsmerkmale, Verwechslungsgefahren, Informationen zu Jahreszeit und Habitat, sowie leckere Rezepte für die jeweiligen Pilzarten.

    Hier geht es zu meinem kleinen Pilzlexikon mit vielen verschiedenen Pilzarten.

    Und hier ein Guide für alles Wissenswerte beim Pilze sammeln: was muss ich beachten?

    Mit Veta in der Zucchinifüllung
    Mit Veta in der Zucchinifüllung

    Saisonale Rezepte mit regionalen Zutaten haben viele Vorteile!

    Im Sommer und Herbst ist Zucchini- und Pfifferlingsaison. Beides kann man regional erhalten, anbauen oder sammeln.
    Warum lohnt es sich Produkte aus regionalem Anbau zu verwenden?

    • Die Zutaten sind frisch und dadurch voller guter Inhaltsstoffe
    • Durch die kurzen Transportwege wird die Umwelt und das Klima geschont
    • Je frischer die Zutaten sind, desto aromatischer sind sie
    • Man kann auf einfache Weise kleine, regionale Betriebe unterstützen
    • Obst und Gemüse, das regional wächst, kann man auch selbst anbauen.
    Gefüllten Kugelzucchini, mit Trompetenpfifferlingen, Veta und Bulgur
    Gefüllten Kugelzucchini, mit Trompetenpfifferlingen, Veta und Bulgur

    Hier habe ich die gefüllten Kugelzucchini ohne die Bohnen gemacht. Ich habe einfach etwas Veta, gebratene Trompetenpfifferlinge und Paprika als Beilagen dazu gegeben.

    Aushöhlen der Zucchini für die Füllung
    Aushöhlen der Zucchini für die Füllung
    Einwickeln der Bohnen in Reispapierspeck
    Einwickeln der Bohnen in Reispapierspeck
    Gefüllte runde Zucchini, dazu Bohnen im veganen Speckmantel
    Gefüllte runde Zucchini, dazu Bohnen im veganen Speckmantel

    Zutaten für 4 gefüllte runde Zucchini mit Bohnen im Speckmantel:

    Gefüllte runde Zucchini:

    4 runde Zucchini

    Vegane Zucchinifüllung:

    150 g veganer Veta, gekauft oder selbstgemacht, in kleinen Würfeln
    100 g Pfifferlinge, geputzt
    1 rote Zwiebel, in Streifen
    3 getrocknete Tomaten, in Stückchen
    100 g Bulgur
    2 EL Olivenöl
    1 TL Harissa (oder Chilisauce)
    1 EL Sojasauce
    2 EL Tomatenmark
    1 EL Zitronensaft
    1 EL dunkler Balsamico
    Salz
    Pfeffer
    Öl

    Grüne Bohnen im Speckmantel:

    500 g grüne Bohnen, geputzt
    2 TL Bohnenkraut, getrocknet
    1 Zehe Knoblauch, gepresst
    1/2 TL Pfeffer, grob gemahlen
    1 TL Salz
    Öl

    Reispapierspeck:

    3 Stück Reispapier
    1/2 EL Olivenöl
    1/2 TL Hefeflocken
    1 PR Knoblauchgranulat
    1/2 EL Teriyakesauce (vegan)
    1/4 TL Liquid Smoke
    1/2 TL Ahornsirup
    1 Pr. schwarzer Pfeffer
    1 Pr. Paprika-Pulver, süß

    Zubereitung:

    Gefüllte runde Zucchini:

    Einen Deckel von den Zucchini abschneiden, dann die Zucchini mit einem Teelöffel aushöhlen. Das ausgelöffelte Fleisch klein schneiden.

    Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel und Pfifferlinge scharf darin anbraten. Salzen und pfeffern, das Zucchinifleisch kurz mit anbraten, anschließend beiseite stellen.

    Den Bulgur mit Olivenöl, Harissa, Sojasauce, Tomatenmark, Zitronensaft und dunklem Balsamico in einer Schüssel vermischen. Dann mit kochendem Wasser übergießen, so dass der Bulgur gerade so bedeckt ist.
    10 Minuten ziehen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Evtl. noch etwas kochendes Wasser nachgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.

    Bulgur mit Vetawürfeln, getrockneten Tomaten, Zucchinifleisch und Pfifferlingen vermischen.
    Die runden Zucchini damit befüllen, dann die Deckel darauf legen. Auf mittlerer Schiene auf einem Blech oder in einer offenen Form für ungefähr 35 Minuten backen.

    Grüne Bohnen im Speckmantel:

    Bohnenkraut, Knoblauch, zerdrückte Pfefferkörner kurz in heißem Öl anrösten. Dann 2 Liter Wasser in die Pfanne gießen und aufkochen.

    Anschließend Salz und Bohnen dazu geben und ungefähr 10 Minuten köcheln, bis die Bohnen bissfest und gar sind.
    Abgießen, beiseite stellen und etwas auskühlen lassen.

    Reispapierspeck:

    Das Reispapier in ungefähr 3 Zentimeter breite Streifen schneiden. Das geht am besten mit einer Schere.

    Olivenöl, Hefeflocken, Teriyakisauce, Knoblauchgranulat, Liquid Smoke, Ahornsirup, schwarzer Pfeffer und Paprikapulver miteinander verrühren.

    Eine große Schüssel mit lauwarmem Wasser füllen.

    Danach zwei ungefähr gleich lange Streifen Reispapier nehmen, diese aufeinander legen und für einige Sekunden ins Wasser tunken. Sie sollten jetzt zusammen kleben.
    Die doppelten Reispapier-Streifen nebeneinander auf ein Schneidebrett legen. Dann mit einem Küchenpinsel die Marinade darauf verteilen. Anschließend wenden und die andere Seite ebenfalls bepinseln.

    Speckmantel:

    Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen, wenn Du die Speckbohnen ohne die gefüllten Zucchini machst.

    Kleine Päckchen aus den Bohnen bilden und die Reispapierstreifen darum wickeln. Auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und 12-15 Minuten auf backen, bis der Speckmantel knusprig wird.
    Achtung! Die Speckstreifen verbrennen leicht.

    Ich lege bei diesem Gericht die Bohnen im Speckmantel immer nach 20 Minuten zu den gefüllten Kugelzucchini auf das Blech und drehe die Temperatur auf 220°. Sobald der Speck blubbert und kross wird, hole ich alles aus dem Ofen.

    Guten Appetit!

  • Schlemmerfilet à la Bordelaise an Schmorgurke

    Schlemmerfilet à la Bordelaise an Schmorgurke

    Diesen Visch solltest Du Dir unbedingt angeln!
    Zartes, veganes Vischfilet, frei nach Schlemmerfilet à la Bordelaise. An Schmorgurke mit Dill und veganem Speck aus Räuchertofu.
    Das Fischfilet mache ich aus Tofu, Seitan und Jackfruit, denn in diesem Fall stimmt, dass es die Mischung macht.

    Wer früher gerne Schlemmerfisch gegessen hat, kommt mit meinem veganen Rezept dafür sehr nah an diesen heran. Eine krosse, würzige Kruste auf veganem Lachs. Der vegane Lachs ist schön zart und weich. Besonders lecker ist der vegane Fisch mit einem Spritzer Zitrone.

    Die Schmorgurke bietet eine perfekte Beilage zu Visch. Wer noch nie Schmorgurken gegessen hat, sollte das unbedingt schnell nachholen. Die Sommergurke mit ihrem aromatischen, erfrischenden Geschmack ist zu Unrecht in den letzten Jahren in Vergessenheit geraten!

    [modula id=“26492″]

    Zutaten für 4 Potionen Schlemmerfilet:

    Schlemmerfilet:

    1 Dose Jackfruit, abgegossen
    3 TL Noriflocken (Asialaden)
    2 TL Wakame (Algen, gibt es getrocknet im Asialaden)

    150 g Seitan-Fix
    2 EL Kichererbsenmehl
    1,5 TL Salz
    1/2 TL Pfeffer

    170 g Tofu
    100 ml Kokosöl
    Einige Tropfen vegane, rote Lebensmittelfarbe
    5 g Natriumalginat (macht den Visch zart)

    2 Noriblätter (Sushiblätter)

    2 Tomaten, in dünnen Scheiben
    1 Zwiebel, gewürfelt
    Öl

    Panade:

    100 g Panko (alternativ Paniermehl)
    40 ml Pflanzenöl
    2 EL vegane Creme Fraiche
    1/2 TL Senfsaat, gemahlen
    1 TL Dill, getrocknet
    1/2 TL Petersilie, getrocknet
    1/4 TL Fenchelsamen, gemahlen
    1/2 TL Salz
    1/4 TL Pfeffer

    Schmorgurke:

    175 g Räuchertofu, in kleinen Würfeln
    1 EL Sojasauce
    Öl
    1 mittelgroße Schmorgurke
    1 Zwiebel, gewürfelt
    2 Knoblauchzehen, gepresst
    200 ml Brühe
    150 ml vegane Sahne
    2 TL Senfkörner
    1 EL Mehl
    1 Prise Muskatnuss
    2 EL Dill, grob gehackt
    Salz
    Pfeffer
    Albaöl

    Zitronenschnitze

    Zubereitung der Schmorgurken:

    Schlemmerfilet:

    Jackfruit von ihren harten Spitzen befreien und die weichen, faserigen Teile fein hacken. Die Jackfruit nun für10 Minuten in Wasser kochen und anschließend absieben.
    Noriflocken und Wakamealgen für 10 Minuten in 150 ml Wasser kochen. Danach absieben und den Algensud dabei auffangen.

    In einer großen Schüssel das Seitanfix mit dem Kichererbsenmehl, Salz und Pfeffer vermengen.

    Tofu, Kokosöl, Lebensmittelfarbe, etwa 50 ml Algensud und Natriumalginat miteinander pürieren.
    Anschließend mit der Jackfruit vermischen und dann über der Seitanmasse verteilen.
    Alles miteinander verkneten. Es sollte ein feuchter, formbarer Teig entstehen. Ggf. noch etwas mehr Algensud einkneten.

    Den Teig in vier Teile teilen und flache, eckige Filets daraus formen.
    Diese locker in Alufolie wickeln und über Wasserdampf in einem Dünsteinsatz für 30 Minuten garen.

    Den Backofen auf 190° Ober- und Unterhitze vorheizen.

    Zwiebel in etwas Öl anbraten und beiseite stellen.

    Alle Zutaten für die Panade miteinander verkneten. Sollte sie zu flüssig werden, noch etwas mehr Panko hinzu geben.

    Die Sushiblätter mit eine Schere vierteln, sie sollten jeweils ungefähr die Größe der Filets haben. Je zwei Sushiblattviertel übereinander legen, anfeuchten und auf die Schlemmerfilets legen. Dabei andrücken und der Form der Filets anpassen.

    Nun die Panade dick auf den Lachsfilets auftragen und gut andrücken.

    Eine große Auflaufform oder vier kleine Auflaufformen mit den Tomatenscheiben auslegen. Die gebratene Zwiebel darüber verteilen.

    Schlemmerfilets auf den Tomaten und gebratenen Zwiebeln betten.

    20 Minuten im Ofen backen, bis die Panade schön knusprig ist.

    Schmorgurke:

    Etwas Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, dann den Räuchertofu und die Sojasauce hinein geben. Unter häufigem Rühren scharf anbraten. Beiseite stellen.

    Schmorgurke schälen, der Länge nach halbieren und mit einem Löffel entkernen. In mundgerechte Stücke schneiden.

    Etwas Albaöl in einer Pfanne erhitzen. Dann die Zwiebel und Senfkörner scharf darin anbraten. Knoblauch und Gurkenstücke dazu geben und einige Minuten anbraten.
    Schmorgurke mit dem Mehl bestäuben und darin wenden. Mit der Brühe ablöschen, dann die vegane Sahne, sowie die gebratenen Räuchertofuwürfel dazu geben.
    Etwa 10 Minuten simmern lassen.

    Mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann auch den frischen Dill einrühren.

    Schlemmerfilet an Schmorgurke mit Zitronenschnitzen servieren.

    Guten Appetit!

  • Fächerbratäpfel mit knusprigen Haferstreuseln

    Fächerbratäpfel mit knusprigen Haferstreuseln

    Meine Fächerbratäpfel mit knusprigen Haferstreuseln! Für dieses köstliche Dessert habe ich eigentlich immer alle Zutaten im Haus. Noch dazu ist es ganz einfach und mit wenigen Mitteln gezaubert.

    Sozusagen Hasselback Äpfel, wie Hasselback Fächerkartoffeln. Allerdings süß und fruchtig. Mit einer feinen Note Zimt.

    Einfach traumhaft lecker, besonders in der dunklen Jahreszeit! Auch ein prima Nachtisch für die Festtagen.

    [modula id=“19895″]

    Zutaten für 6 Portionen Fächerbratäpfel:

    Fächerbratäpfel:

    3 Äpfel (Boskop oder andere säuerliche Sorte)
    1 EL vegane Butter oder andere feste vegane Margarine
    1,5 EL Zucker
    1 TL Zimt

    Haferstreusel:

    1 EL vegane Butter oder andere feste vegane Margarine, kalt, in Stückchen
    2 EL Mehl
    1 EL Haferflocken
    2 TL Zucker
    1/2 TL Zimt
    1 PR Salz

    Optional: etwas Karamellsirup oder Ahornsirup

    Zubereitung:

    Den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.

    Haferstreusel:

    Alle Zutaten miteinander vermischen und zu Streuseln verkneten und verreiben.
    Auf ein Backblech mit Backpapier verteilen und für 10-15 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun und knusprig sind.

    Fächerbratäpfel:

    Die Äpfel halbieren und entkernen. In schmalen Scheiben einschneiden. Dabei achtsam sein, so dass die Äpfel nicht auseinander geschnitten werden. An der Schnittfläche sollten sie noch einige Millimeter dick zusammen bleiben.

    Die vegane Butter in einem kleinen Topf schmelzen. darauf achten, dass sie nicht kocht, sondern nur schmilzt. Zucker und Zimt einrühren und die Äpfel damit rundum einpinseln.

    Apfelhälften mit der Schnittkante nach unten auf ein Backblech mit Backpapier legen und für 20 Minuten backen.

    Auf Teller verteilen und mit den Haferstreuseln bestreuen. Ich gebe auch immer noch etwas Ahornsirup dazu.

    Guten Appetit! Lass Dir die Fächerbratäpfel gut schmecken!

    Du suchst mehr leckere, vegane Nachtischrezepte?

    Schau Dich doch mal hier auf dailyvegan.de in der Kategorie ‚Dessert‚ um. Da findest Du viele verschiedene Ideen!

  • Zwetschentartelettes mit Puddinghaube

    Zwetschentartelettes mit Puddinghaube

    Mein fabelhaftes Rezept für Zwetschentartelettes mit Puddinghaube. Einfacher Strudelteig gefüllt mit saftigem Zwetschenkompott. Das Kompot ist natürlich selbst eingekocht, mit einem guten Schluck Portwein. Die leckeren Törtchen werden gekrönt von einer karamellisierten, sahnigen Puddinghaube.

    Vegan backen als gelungene Überraschung für die Mitfahrer im Kanu auf der Alster, hungrige Mitbewohner und auch bestens geeignet als Nachtisch nach einem sommerlich-frischen Salat.

    [modula id=“19816″]

    Zutaten für 6 Zwetschentartelettes mit Puddinghaube:

    6 Blätter Filoteig (Strudelteig, Yufkateig)
    50 g vegane Butter oder Margarine, geschmolzen
    2 EL Zucker

    Zwetschenkompott:

    150 g Zucker
    3 EL Portwein
    1 TL Vanillezucker
    500 g Zwetschen, entkernt und halbiert
    2 EL Stärke, verrührt mit 2 EL kaltem Wasser

    Puddinghaube:

    250 ml Sojamilch
    250 ml vegane Sahne
    1 EL Vanillezucker
    2 EL Zucker
    1 Pkg Vanillepuddingpulver
    1/4 TL Kurkuma
    1/4 TL Kardamom, gemahlen
    1 EL Kichererbsenmehl (oder Sojamehl), verrührt mit 2 EL Wasser

    Zubereitung:

    Zwetschenkompott mit Schuss:

    Als erstes bereite ich das Zwetschenkompott zu. Dafür Zucker, Vanillezucker und Portwein mit 2 EL Wasser unter Rühren zum Kochen bringen. Die Zwetschenhälften hinzu fügen. Ungefähr 5 Minuten simmern lassen. Bis die Zwetschen anfangen zu zerfallen. Dann das Stärkewasser einrühren und noch ein mal kurz aufköcheln. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

    Strudelteig zubereiten:

    Ein Filoteigblatt mit der geschmolzenen veganen Butter bepinseln, dann mit einem weiteren Filoteigblatt belegen und wieder bepinseln. Mit den restlichen Blättern weiter so verfahren und das oberste Blatt zusätzlich mit Zucker bestreuen.
    In sechs Rechtecke schneiden und Tartlettförmchen damit auslegen. Zu weit abstehende Teigenden mit einer Küchenschere abschneiden.

    Den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.

    Karamellisierte Puddinghaube:

    Das angerührte Kichererbsenmehl beiseite stellen. Alle restlichen Zutaten für die Puddinghaube miteinander verrühren.
    Unter Rühren zum Kochen bringen, dann schnell das Kichererbsenmehl unterheben. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

    Die Tartelettes mit dem Zwetschenkompott füllen und jeweils mit einer Puddinghaube bedecken.

    Die Zwetschgentörtchen für etwa 20 Minuten im Ofen backen, bis der Pudding anfängt zu karamellisieren und braune, knusprige Kanten bekommt.

    Optional nach dem Backen mit einem Gasbrenner noch etwas abbrennen.

    Die Zwetschentartelettes lauwarm oder kalt servieren.

    Guten Appetit!

  • Zwetschen-Mohn-Käsekuchen, ein Spätsommertraum

    Zwetschen-Mohn-Käsekuchen, ein Spätsommertraum

    Spätsommer, draußen sitzen, Kuchen essen! Am besten mit Früchten der Saison, aromatisch und cremig lecker. So ist mein Zwetschen-Mohn-Käsekuchen! Mit einem knusprigem rein pflanzlichen Mürbeteigboden, einer saftig-aromatischen und extra dicken Mohnschicht, getoppt von einer köstlichen veganen Käsekuchenhaube mit frisch geernteten, regionalen, saisonalen Zwetschen.

    Ich liebe alle Formen von Zwetschenkuchen (Zwetschgenkuchen, Pfaumenkuchen), Mohnkuchen und Käsekuchen ohnehin schon sehr, aber diese Kombination ist einfach nur WOW!

    Zwetschen-Mohn-Käsekuchen. Mit einem knusprigem Mürbeteigboden, einer saftigen, extra dicken Mohnschicht, getoppt von einer köstlichen veganen Käsekuchenhaube mit frisch geernteten Zwetschen.
    Mit einem knusprigem Mürbeteigboden, einer saftigen, extra dicken Mohnschicht, getoppt von einer köstlichen veganen Käsekuchenhaube mit frisch geernteten Zwetschen.

    Zwetschen-Mohn-Käsekuchen – ein kleines Stück Glück im Herbst und Spätsommer

    An einem spätsommerlichen Sonnentag duftet die ganze Wohnung nach süßem Gebäck. Ich hatte früh am Morgen eine Radtour gemacht und konnte dabei Zwetschen von einem längst vergessenen Baum ernten, tief violett und sonnenreif. Zurück in der der Küche entstand nach einem Blick in den Kühlschrank und auf die Vorräte dann dieses Rezept. Nach den verschiedenen Vorbereitungsschritten, legte ich letztendlich die geernteten Zwetschenhälften wie kleine Juwelen obendrauf und schob den Kuchen in den Ofen. Als sich die damaligen Mitbewohner*innen am Nachmittag versammelten, glänzte der Zwetschen-Mohn-Käsekuchen in der Sonne – und mit dem ersten Bissen wurde es still, nur ein glückliches Seufzen und Schmatzen blieb.
    Das ist nun schon einige Jahre her, aber mein köstlicher Zwetschen-Mohn-Käsekuchen ist nach wie vor ein Muss in jeder Zwetschensaison.

    Zwetschen-Mohn-Käsekuchen auf einem Sammeltassenteller. Mit Sammeltasse im Hintergrund.
    Zwetschen-Mohn-Käsekuchen – ein kleines Stück Glück im Herbst und Spätsommer

    Cremiger, veganer Käsekuchen, eine dicke, saftige Mohnschicht und saisonale Früchte

    Eine saftige, dicke Mohnkuchenschicht, liegt auf einem knusprigem, veganen Mürbeteig. Darauf ein cremiger, veganer Käsekuchen der auf regionales, saisonales Obst trifft. Köstlich! Was will man mehr? Wenn Ihr mit Biozutaten und frisch in der Region geernteten Zwetschen backt, ist dieser Kuchen auch sehr klimafreundlich.

    Zwetschen-Mohn-Käsekuchen auf einem alten Holztisch mit einem Korb voller saisonaler Früchte und Gemüse.
    Cremiger, veganer Käsekuchen, eine dicke, saftige Mohnschicht und saisonale Früchte

    Veganer Kuchen der überzeugt

    Ich höre des Öfteren von nicht vegan lebenden Leuten, dass rein pflanzliches Backen bestimmt schwierig sei und vor allem niemals so gut schmecken kann wie herkömmliche Kuchen. Diese veganen Klischees widerlegt man am besten, indem man die Leute mit veganen Kuchen füttert. Und bei meinem Rezept für Zwetschen-Mohn-Käsekuchen sind noch nie Wünsche übrig geblieben. Außer die Sehnsucht nach mehr, wenn das Kuchenstück aufgegessen war.

    Zwetschen-Mohn-Käsekuchen. Mit einem knusprigem Mürbeteigboden, einer saftigen, extra dicken Mohnschicht, getoppt von einer köstlichen veganen Käsekuchenhaube mit frisch geernteten Zwetschen.
    Veganer Kuchen der überzeugt

    Mehr Rezepte mit Zwetschen

    Du liebst die Spätsommer- und Herbstfrüchte auch so sehr? Dann empfehle ich Dir auch diese veganen Zwetschenrezepte von mir auszuprobieren:

    Ich liebe alle Formen von Zwetschenkuchen, Mohnkuchen und Käsekuchen, aber diese Kombination ist einfach nur WOW!
    Ich liebe alle Formen von Zwetschenkuchen, Mohnkuchen und Käsekuchen, aber diese Kombination ist einfach nur WOW!

    Mehr Rezepte mit Mohn

    Ich liebe Süßspeisen mit Mohn! Mohn ist einfach eine meiner liebsten Zutaten in der veganen Bäckerei! Hier einige leckere Mohnrezepte, gleich hier auf Daily Vegan:

    Mein köstlicher Zwetschen-Mohn-Käsekuchen auf einem alten Holztisch, serviert auf antikem Sammelgeschirr.
    Mein köstlicher Zwetschen-Mohn-Käsekuchen ist jedes Jahr ein Muss in der Zwetschensaison.

    Vegane Käsekuchenrezepte

    Du bist auf der Suche nach richtig guten, authentischen, veganen Käsekuchenrezepten? Dann habe ich hier etwas für Dich:

    Zwetschen-Mohn-Käsekuchen, angeschnitten auf einem Kuchenteller.
    Köstliche Herbst- und Spätsommer-Bäckerei.

    Zeige mir Deinen Zwetschen-Mohn-Käsekuchen

    Folge mir gerne auf Instagram oder FacebookUnd ich freue mich riesig, wenn Du dieses Kuchenrezept von mir zubereitest und ein Foto davon postest, auf welchem Du meinen Account markierst. Ich freue mich darauf, Deinen Kuchen zu sehen!

    Zwetschen-Mohn-Käsekuchen, ein Stück mit Silbergabel auf einem antiken Sammelteller.
    Zeige mir gerne auch Deinen Zwetschen-Mohn-Käsekuchen

    Zwetschen-Mohn-Käsekuchen – die Zubereitung in Bildern

    Auf den folgenden Fotos siehst Du Schritt für Schritt wie ich meinen Zwetschen-Mohn-Käsekuchen zubereite. Danach geht es direkt weiter mit dem Rezept.

    Herstellen des veganen Mürbeteigs

    Alle Zutaten für den veganen Mürbeteigboden.
    1. Alle Zutaten für den veganen Mürbeteigboden.
    Vegane Butter, geschmolzen in einem kleinen Topf. Mehlgemisch und weitere Zutaten in Schalen.
    2. Die vegane Butter leicht erwärmen, so dass sie weich wird. Mehl, Stärke und Backpulver vermengen.
    Ein veganer Mürbeteigklumpen in einer Schüssel.
    3. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten.
    Ein veganer Mürbeteigklumpen in Frischhaltefolie gewickelt.
    4. In Frischhaltefolie gewickelt für eine Stunde kalt stellen.
    Veganer Mürbeteig bedeckt den Boden einer Springform.
    5. Den Teig in die Backform drücken, so dass der Boden bedeckt ist, ohne Rand.

    Die extradicke Mohnschicht

    Alle Zutaten für die vegane Mohnfüllung.
    1. Alle Zutaten für die vegane Mohnfüllung.
    Vesrschiedene Zutaten für eine Mohnfüllung in Gefäßen auf einer Marmorplatte.
    2. Sojamilch, Wasser, Salz, Vanillezucker und Zucker in einem großen Topf aufkochen. Grieß, Puddingpulver und Mohn mischen nach und nach unter die Milch rühren.
    Eine Springform mit Mürbeteig und ein Topf mit Mohnfüllung. Auf der Mohnfüllung ein Stück vegane Butter.
    3. Den Topf vom Herd nehmen und die vegane Butter unterrühren bis sie sich aufgelöst hat. Anschließend Ameretto und Rum einrühren. Die Mohnfüllung vollständig erkalten lassen.
    Eine Mohnmasse wird mit einem Schneebesen in einem Topf angerührt.
    4. Vegane Sahne (unaufgeschlagen) mit dem Kichererbsenmehl verrühren und unter die Mohnmasse heben.
    Eine Springform gefüllt mit Mohnmasse für einen Kuchen.
    5. Die Mohnmasse gleichmässig auf dem Teig verstreichen.

    Käsehaube mit Zwetschen

    Alle Zutaten für die vegane Käsehaube.
    1. Alle Zutaten für die vegane Käsehaube.
    Eine vegane Käsehaube wird zubereitet.
    2. Die Zutaten unter Rühren aufkochen.
    Eine vegane Käsehaube vor dem Backen auf einem Kuchen.
    3. Sofort nach dem Aufköcheln noch heiß gleichmäßig und vorsichtig über die Mohnfüllung gießen. Mit einem Löffel glatt streichen.
    Zwetschenhälften auf veganer Käsehaube verteilt und mit Zucker bestreut.
    4. Die Zwetschenhälften auf der veganen Käsehaube verteilen und mit Zucker bestreuen.

    Zwetschen-Mohn-Käsekuchen, ein Spätsommertraum

    Rezept von Sean MoxieGang: Backen und SüßesKüche: Europäisch, BackenSchwierigkeit: Mittel
    Portionen

    12

    Portionen
    Zubereitungszeit

    30

    Minuten
    Kochzeit

    1

    Stunde 

    30

    Minuten
    Ruhezeit

    5

    Stunden 
    Gesamtzeit

    7

    Stunden 

    Spätsommer, draußen sitzen, Kuchen essen! Am besten mit Früchten der Saison und cremig lecker. Wie mein veganer Zwetschen-Mohn-Käsekuchen!

    Zutaten für eine 26 cm Springform

    • Veganer Mürbeteigboden:
    • 180 g Mehl

    • 50 g Speisestärke

    • 1 EL Kichererbsenmehl (oder Sojamehl), verrührt mit 3 EL Wasser

    • 90 g Puderzucker

    • 130 g vegane Butter oder sehr feste Margarine

    • 1/2 Pkg Backpulver

    • Mohnfüllung:
    • 500 ml Sojamilch

    • 250 ml Wasser

    • 120 g Zucker

    • 1 geh. TL Vanillezucker

    • 1 Pr. Salz

    • 90 g Grieß (Weichweizen)

    • 20 g Vanillepuddingpulver

    • 300 g Mohn

    • 120 g vegane Butter oder sehr feste Margarine, Zimmertemperatur

    • 1 EL Amaretto

    • 1 EL Rum

    • 100 ml vegane Sahne

    • 60 g Kichererbsenmehl (oder Sojamehl), verrührt mit 70 ml Wasser

    • Käsehaube:
    • 300 g veganer Skyr oder veganer Quark

    • 80 g Vanillepuddingpulver

    • 250 ml vegane Sahne

    • 50 g Puderzucker

    • 1 geh. TL Vanillezucker

    • 300 g Zwetschen, halbiert und entsteint

    • Ca. 1 EL Zucker zum Bestreuen der Zwetschen

    • Küchenutensilien:
    • Küchenmesser

    • Küchenwaage

    • Messbecher

    • Schüsseln

    • Kochtopf

    • Springform, 26cm

    • Frischhaltefolie

    Zubereitung

    • Teig:
    • Die vegane Butter leicht erwärmen, so dass sie weich wird.
    • Mehl, Stärke und Backpulver vermengen.
    • Das angerührte Kichererbsenmehl, die Butter und Puderzucker einkneten.
    • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 60 Minuten in den Kühlschrank legen.
    • Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Teig auf den Boden der Form drücken, ohne Rand.
    • Mohnfüllung:
    • Sojamilch, Wasser, Salz, Vanillezucker und Zucker in einem großen Topf aufkochen.
    • Den Mohn mit einem Mörser oder in einer Küchenmaschine zerkleinern oder gleich gemahlenen kaufen.
    • Grieß, Puddingpulver und Mohn mischen nach und nach unter die Milch rühren.
    • Ungefähr 2 Minuten köcheln lassen.
    • Den Topf vom Herd nehmen und die vegane Butter unterrühren bis sie sich aufgelöst hat.
    • Anschließend Ameretto und Rum einrühren.
    • Die Mohnfüllung vollständig erkalten lassen.
    • Vegane Sahne mit dem Kichererbsenmehl verrühren und unter die Mohnmasse heben.
    • Die Mohnmasse gleichmässig auf dem Teig verstreichen.
    • Käsehaube:
    • Den Ofen auf 170° Umluft vorheizen.
    • Puddingpulver, Puderzucker, Vanillezucker, veganen Skyr/Quark und Sahne unter Rühren zu einem Pudding aufkochen.
    • Sofort nach dem Aufköcheln noch heiß gleichmäßig und vorsichtig über die Mohnfüllung gießen.
    • Die Puddingmasse mit einem Löffel glatt streichen.
    • Zwetschenhälften mit der Haut nach unten auf dem Kuchen verteilen und jeweils mit etwas Zucker bestreuen.
    • Auf mittlerer Schiene für ca. 60 Minuten backen.
    • Den Zwetschen-Mohn-Käsekuchen vor dem Anschneiden für mindestens 4 Stunden im Kühlschrank auskühlen lassen.

    Tipp

    • Dieser Kuchen schmeckt auch ohne Obst sehr gut oder alternativ mit Kirschen, Äpfeln oder Beeren.
  • Pizza Bianca mit Brombeeren und Basilikum

    Pizza Bianca mit Brombeeren und Basilikum

    Köstlich schnabbulieren an heißen Sommerabenden. Mit meiner Pizza Bianca mit süßen Brombeeren und frischem Basilikum.
    Im Vergleich zur herkömmlichen Pizza, hat die Bianca eine weiße Sauce und wird herkömmlich oft nur mit verschiedenem Käse belegt. Ich toppe meine Variante mit selbstgemachtem Mozzarella, Champignons, aromatisch gerösteten Walnussplittern, knackigem Basilikum und selbst geernteten Brombeeren. Eine Gaumenfreude, die ich nur dringend weiter empfehlen kann!

    Am besten direkt auf die Faust, als Fingerfood!

    [modula id=“19834″]

    Zutaten für 2 Pizza Bianca:

    Boden:

    250 g Mehl
    1 geh. TL Gluten (Seitan-Fix)
    1 TL Salz
    1/2 Pkg Trockenhefe
    1/2 TL Zucker
    2 EL Olivenöl
    ca. 120 ml lauwarmes Wasser

    Sauce:

    150 g vegane Creme Fraiche
    1 EL Weißwein
    1/4 TL Schwarzer Pfeffer, gemahlen
    1/2 TL Salz
    1/4 TL Basilikum, getrocknet
    1/4 TL Rosmarin, getrocknet

    Belag:

    1 handvoll frische Brombeeren, zerdrückt
    1 EL gehackte Walnüsse
    3 Champignons, in Scheiben
    1/4 harter, veganer Mozzarella, in Scheiben

    Ca. 20 Blätter frisches Basilikum
    Crema Balsamico

    Zubereitung:

    Boden:

    Mehl, Gluten und das Salz mischen.
    Hefe und Zucker in ein Glas geben und mit etwas lauwarmen Wasser verrühren und 20 Minuten ruhen lassen.
    Das Öl und die Hefe zum Mehl geben und nach und nach das lauwarme Wasser unterkneten bis ein fester Teig entsteht, der Teig sollte nicht mehlig sein, aber auch nicht an den Fingern kleben. Diesen sehr gut durchkneten, etwa 10 Minuten lang, das ist sehr wichtig, damit der Teig gut aufgeht und anschließend locker wird.
    Für 1 Stunde mit einem Geschirrtuch abgedeckt ruhen lassen, dann erneut kneten.
    Den Ofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen.
    In zwei Teigbälle teilen und diese zu runden, hauchdünnen Pizzaböden ausrollen.

    Sauce:

    Alle Zutaten miteinander verrühren und die Pizzaböden damit bestreichen.

    Belag:

    Walnüsse in einer kleinen, heißen Pfanne ohne Öl kurz unter Rühren anrösten. Vom Herd nehmen und beiseite stellen.

    Alle Beläge, außer Basilikum und Crema Balsamico auf den beiden Pizzen verteilen. Ich mache dabei den Käse immer nach unten.

    Die Pizzen für 12-15 Mintuen auf einem Backblech mit Backpapier auf mittlerer Schiene backen, bis sie schön kross und knusprig sind.
    Mit Basilikumblättern und Crema Balsamico garnieren.

    Guten Appetit!

  • Veta-Wassermelonensalat, sommerlich frisch

    Veta-Wassermelonensalat, sommerlich frisch

    Passend zu heißen, schwitzigen Sommertagen mache ich gerne meinen fruchtigen, erfrischenden Wassermelonensalat!
    Mit herzhaftem, veganen, selbstgemachten Feta (Veta), Avocado und Minze.

    Dazu reichlich Sonne und ein kühles Getränk und schon wird ein Sommernachmittag perfekt!

    Mein frischer Veta-Wassermelonensalat ist kinderleicht und blitzschnell gemacht. Nur der Veta braucht 40 Minuten im Ofen, die Du einplanen musst, plus Abkühlzeit.

    Wie wäre es damit, diesen frischen Salat als kleine Beilage für ein veganes Grillfest zu machen?

    [modula id=“19838″]

    Zutaten für 4 Portionen Veta-Wassermelonensalat:

    Veta:

    1 Block fester Tofu, in ungefähr 1 cm großen Würfeln

    Fetamarinade:

    1 Zitrone, der Saft
    2 geh. TL Salz
    1 geh. TL Oregano
    1/2 TL schwarzer Pfeffer
    1 geh. TL Thymian
    1 geh. TL Rosmarin
    3 EL Olivenöl

    Salat:

    1/4-1/2 Wassermelone (je nach Größe), gewürfelt
    1 Avocado, gewürfelt
    1 kleine rote Zwiebel, in Streifen
    30 Blatt Minze, fein gehackt
    2 EL Limettensaft
    3 EL Olivenöl
    1/4 TL Pfeffer, schwarz, gemahlen

    Zubereitung:

    Veganer Feta:

    Alle Zutaten für die Schafskäse-Marinade vermischen.
    Den Tofu in kleine Würfel schneiden und diese in eine kleine Auflaufform geben. Mit der Marinade übergießen, darin wenden, dann bei 180° für 40 Minuten im Ofen backen. Zwischendurch ein bis zwei Mal wenden.

    Aus dem Ofen holen und vollständig auskühlen lassen.

    Limettensaft mit dem Olivenöl, Pfeffer und der gehackten Minze verrühren. Veta, Wassermelonenwürfel, Avocadowürfel, Zwiebelstreifen und das Dressing miteinander vermengen. Sofort servieren.

    Guten Appetit! Lass es Dir gut schmecken!

    Lust auf mehr sommerliche Rezepte?

    Probiere auch meine Sommerrollen, gefüllten Zucchinipäckchen mit Datteln im Speckmantel an Tomatenkonfitüre oder Marillenknödel (Aprikosenknödel) auf Erdbeerkompott.

    Du möchtest mehr vegane Salatrezepte?

    Wirf doch mal einen Blick in die Kategorie ‚Salat‚, gleich hier bei dailyvegan.de. Da findest Du viele Ideen und Anregungen.

  • Hexeneier – frisch aus dem Wald!

    Hexeneier – frisch aus dem Wald!

    Ich habe heute den sonnigen Sonntag im Wald verbracht. Ruhe, Vogelgezwitscher, Rehe gucken und Pilze sammeln. Wunderschön!

    Jetzt, Anfang September, ist die Zeit der Hexeneier, die später zu Stinkmorcheln und damit ungenießbar werden. Oft sieht man sie aber auch schon im Sommer.

    Das Innere der Hexeneier kann man jedoch sogar roh essen oder, wie ich es gemacht habe, anbraten. Diese Pilze haben einen leicht rettichartigen Geschmack, weswegen ich sie immer einzeln brate und nicht als Mischpilze verwende. Nach dem Braten esse ich sie am liebsten mit einem frischen, bunten Salat.

    Eigentlich kann man diesen Beitrag kaum als Rezept bezeichnen. Ich bin jedoch immer wieder begeistert und fasziniert davon, was die Natur uns Tolles zu bieten hat und was wir einfach finden und einsammeln können. Deshalb wollte ich Euch meinen leckeren Hexeneier-Fund nicht vorenthalten.

    Bitte sammelt und esst nur Pilze, die Ihr zu 100% bestimmen könnt. Das Hexenei ist sehr leicht erkennbar, spätestens wenn man es aufschneidet. Eine gänzlich ungeübte Person könnte sie jedoch mit jungen Grünen Knollenblätterpilzen verwechseln, was tödlich wäre.

    [modula id=“19517″]

    Zutaten für 2 Portionen Hexeneier:

    5-6 Hexeneier
    Öl
    Salz
    Pfeffer

    Zubereitung:

    Die Pilze befinden sich in einer Papierartigen Haut, welche einen Schleimmantel umhüllt, der innen wieder eine weiße Hautschicht hat. In dieser Schleimschicht befindet sich das leckere Hexenei.

    Die Hexeneier mit einem kleinen Messer aus ihrem Schleimmantel lösen und abspülen. Anschließend in dünne Scheiben schneiden.

    Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pilzscheiben darin von beiden Seiten knusprig braten.
    Mit Salz und Pfeffer würzen.

    Guten Appetit!

    Du suchst mehr Pilzrezepte?

    Probiere auch mein Graupenrisotto mit Wildpilzen und Hokaido, Steinpilzquiche, Cremesuppe vom Schopftintling oder Riesenbovist Grillsteaks.

  • Zwetschenkuchen – der leckerste vegane Blechkuchen

    Zwetschenkuchen – der leckerste vegane Blechkuchen

    Die Zwetschen oder Zwetschgen oder Pflaumen sind reif und die Kuchen daraus sind sooo lecker! Ich mag Zwetschenkuchen am liebsten mit ganz viel Frucht und reihe die Fruchthälften daher immer hochkant und eng hintereinander auf.

    Für diesen Obstkuchen nutze ich einfach immer einen Rührteig, das mag ich am liebsten.
    Der Teig ist außerdem ganz einfach und ruckzuck angerührt und der Kuchen dadurch mit wenig Arbeit flink im Ofen.

    Ich mag Zwetschenkuchen am liebsten mit ganz viel Frucht
    Ich mag Zwetschenkuchen am liebsten mit ganz viel Frucht

    Veganer Zwetschenkuchen mit Rührteig – saftig und fruchtig

    Außerdem liebe ich es, wenn der Zwetschenkuchen so richtig saftig-nass-fruchtig und im Teig schön fluffig wird, so dass man ihn kaum in ganzen Stücken auf den Teller bekommt.

    Daher mache ich diesen Blechkuchen immer mit Rührteig. Solltest Du einen festeren Teig und stabilere Stücke wollen, empfehle ich einen Zwetschenkuchen mit Hefeteig zu backen oder weniger Obst darauf zu legen.

    Veganer Zwetschenkuchen mit Rührteig
    Veganer Zwetschenkuchen mit Rührteig

    Veganer Rührteig in wenigen Minuten zubereitet

    Der Teig in meinem Rezept ist ganz leicht in wenigen Minuten zusammengerührt, mit den halbierten Zwetschen belegt und mit Zucker und Zimt bestreut. Kinderleicht, gelingsicher und immer wieder beliebt bei Groß und Klein.

    Zwetschenkuchen - ein leckerer, einfacher Kuchen mit saisonalen Früchten.
    Zwetschenkuchen – ein leckerer, einfacher Kuchen mit saisonalen Früchten.

    Wenn Dir 1 ganzes Blech zu viel ist, halbiere das Rezept für eine Springform

    Sollte Dir ein ganzes Blech Zwetschenkuchen zu viel sein, kannst Du die Mengenangaben einfach halbieren und eine 26-28 cm Springform nutzen.
    Du kannst den Kuchen aber auch portioniert einfrieren. Ich finde ja eh, dass man nie genug Zwetschenkuchen haben kann!

    Sollte Dir ein ganzes Blech Zwetschenkuchen zu viel sein, kannst Du die Mengenangaben einfach halbieren und eine 26-28 cm Springform nutzen.
    Sollte Dir ein ganzes Blech Zwetschenkuchen zu viel sein, kannst Du die Mengenangaben einfach halbieren und eine 26-28 cm Springform nutzen.

    Backvarianten mit anderem Obst

    Man kann für diesen Obstkuchen vom Blech statt der Zwetschen auch Äpfel, eingekochte Kirschen oder anderes Obst nehmen. Der Rührteig eignet sich vielseitig für viele Kuchen.

    Zwetschenkuchen - der leckerste vegane Blechkuchen
    Zwetschenkuchen – der leckerste vegane Blechkuchen

    Mehr Rezepte für vegane Obstkuchen

    Du liebst es zu backen und Du liebst Obstkuchen? Dann probiere doch mal diese leckeren, veganen Backrezepte aus:

    Veganer Zwetschenkuchen vom Blech
    Veganer Zwetschenkuchen vom Blech

    Zeige mir Deinen Zwetschenkuchen

    Folge mir gerne auf Instagram oder Facebook. Und ich freue mich riesig, wenn Du meinen Zwetschenkuchen backst und ein Foto davon postest, auf welchem Du meinen Account markierst. Denn ich finde es immer richtig toll und aufregend zu sehen, wie meine Rezepte in anderen Küchen zubereitet wurden!

    Zwetschenkuchen – die Zubereitung in Bildern

    Hier zeige ich Dir Schritt für Schritt auf Fotos, wie ich den Zwetschenkuchen backe. Danach geht es direkt mit dem Rezept weiter.

    1. Alle Zutaten für den Zwetschenkuchen.
    1. Alle Zutaten für den Zwetschenkuchen.
    2. Zwetschen entkernen und halbieren.
    2. Zwetschen entkernen und halbieren.
    3. Die Zwetschen sind halbiert und der vegane Rührteig angerührt.
    3. Die Zwetschen sind halbiert und der vegane Rührteig angerührt.
    4. Den Teig auf dem Blech ausstreichen und dicht mit den Zwetschenhälften belegen.
    4. Den Teig auf dem Blech ausstreichen und dicht mit den Zwetschenhälften belegen.
    5. Großzügig mit Zucker und Zimt bestreuen.
    5. Großzügig mit Zucker und Zimt bestreuen.
    6. Zwetschenkuchen frisch aus dem Ofen.
    6. Zwetschenkuchen frisch aus dem Ofen.

    Zutaten für 1 Blech Zwetschenkuchen:

    2 kg Zwetschen

    Rührteig:

    300 g Mehl
    200 g Zucker
    200 g vegane Butter oder feste vegane Margarine, Zimmertemperatur
    1,5 Pkg (24 g) Backpulver
    5 geh. EL Kichererbsenmehl (oder Sojamehl), verrührt mit 120 ml Wasser
    ca 300 ml Sojamilch

    Zum Bestreuen:

    5 EL Zucker
    1 TL Zimt

    Zubereitung:

    1. Den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
    2. Während der Ofen vorheizt, die Zwetschen waschen, halbieren und dabei entkernen.
    3. Vegane Butter, Mehl, Backpulver, Zucker, das angerührte Kichererbsenmehl und die Sojamilch mit einem Mixer verrühren. Die Sojamilch dabei nach und nach hinzu geben. Der Teig sollte am Ende zähflüssig sein.
    4. Anschließend den Teig auf einem Backblech mit Backpapier verteilen, dabei mit einem Backspachtel glatt streichen.
    5. Den Kuchen nun schön dicht mit den Zwetschenhälften belegen.
    6. Das Ganze mit Zucker und Zimt betreuen.
    7. Ungefähr 40-45 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
    8. Den Kuchen abkühlen lassen und servieren, besonders gut schmeckt er mit veganer Schlagsahne.

    Guten Appetit!

  • Mais-Salat: leuchtend-bunt im Spätsommer

    Mais-Salat: leuchtend-bunt im Spätsommer

    Mein frischer Mais-Salat, ein leuchtend-bunter Salat mit frischem Mais, Cherrytomaten und Avocado. Dieser sommerliche gemischte Salat passt sehr gut zu Grillabenden oder als Beilage zu herzhaften Gerichten.

    Gerade jetzt im Spätsommer, wenn die Maiskolben saisonal und regional erhältlich sind ist er besonders lecker.
    Denn zur Zeit reift der Mais herrlich voran, es ist also die perfekte Jahreszeit für diesen Salat!

    [modula id=“19009″]

    Zutaten für 4 Portionen Mais-Salat:

    4 Maiskolben, frisch, die Kerne
    1 handvoll Koriander, frisch, gehackt
    1 kleine rote Zwiebel, klein gewürfelt
    1 Avocado, klein gewürfelt
    15 Cherrytomaten, geviertelt

    Sommerdressing:

    1/4 TS Limettensaft, frisch gepresst
    4 EL Olivenöl
    1/2 TL Salz
    1/4 TL Pfeffer

    Zubereitung:

    Dressing:

    Alle Zutaten für das Dressing gründlich miteinander verrühren.

    Mais-Salat:

    In einer Salatschüssel den Mais, Koriander, rote Zwiebel, Avocado und Cherrytomaten miteinander vermengen. Das Dressing darüber geben und alles gründlich vermischen.

    Guten Appetit!

    Tipps:

    – Die Kerne vom Mais nicht per Hand abpullen. Am einfachsten schneidest Du sie mit einem sehr scharfen Messer, längs vom Maiskolben herunter. Damit ersparst Du Dir viel Arbeit.
    – Du kannst den Salat auch in Gläser schichten und mit dem Dressing übergießen. Das sieht hübsch aus und ist praktisch zum Mitnehmen. Der bunte Salat bleibt einige Stunden frisch. Wenn Du das Dressing separat aufbewahrst hält der bunte Maissalat auch 1-2 Tage im Kühlschrank.

    Lust auf mehr Rezepte für frische Salate?

    Sieh Dir doch mal meinen Japanischen Wakame Algensalat, Mediterraner Nudelsalat oder Okrasalat – aus frischen Okraschoten an.

    Oder stöbere einfach mal durch meine Kategorie ‚Salat‚, gleich hier bei dailyvegan.de, da findest Du viele Ideen, Rezepte und Inspirationen. Viel Spaß damit!