Holunderbl├╝tensirup – selbstgemacht

Jetzt blühen in Parks und an Wegrändern die Holunderbüsche. Die Blütezeit beginnt im Juni und zieht sich, je nach Standort, bis in den Juli.
Gestern gab es schon ein Rezept für Holunderblüten-Erdbeer-Marmelade und heute machen wir Holunderblütensirup.
Der Holunder wird in Norddeutschland oft auch als „Fliederbeerbusch“ und in Altbayern und Österreich als „Holler“ oder in der Schweiz und im Schwäbischen als „Holder“ bezeichnet. Holunder-Arten sind meist verholzende Pflanzen und wachsen als Halbsträucher, Sträucher oder kleine Bäume. Sie werden bis zu 15 Meter hoch. In Deutschland gibt es drei Arten Holunder, von denen der Schwarze Holunder der Bekannteste ist. Von ihm ernten wir auch unsere Blüten mit ihrem leckeren Aroma.

Die Blüten sind an einem warmen, sonnigen Tag am aromatischsten. Am besten pflückst Du sie dann am frühen Nachmittag, wenn sie schon viel Sonne abbekommen haben, und noch im Sonnenschein stehen.

Zutaten für ca 2,5 l Holunderblütensirup:

1 kg Zucker
2 l Wasser
4 Zitronen (bio, unbehandelt), in Scheiben
30 Holunderblütendolden
40 g Zitronensäure

Zubereitung:

Die Blüten in vollreifem Zustand ernten und ausschütteln. Aber nicht waschen.

Die Blüten und die Zitronenscheiben in einen großen Topf geben.

Das Wasser mit dem Zucker aufkochen und die Zitronensäure dazu geben. Das Ganze noch heiß über die Blüten und Zitronen geben.

48 Stunden ziehen lassen, absieben, noch ein mal aufkochen, köcheln bis der Sirup etwas dickflüssiger ist und noch heiß in gut gereinigte Flaschen füllen.

Der Holunderblütensirup schmeckt sehr gut mit Leitungs- oder Sprudelwasser.

Tipp:

Ernte die Blüten nicht zu weit unten am Busch und achte darauf, dass an den Dolden keine Blattläuse oder andere Insekten sind. Holunder ist besonders bei Blattläusen sehr beliebt.

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Rezept:
Holunderblütensirup - selbstgemacht
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