Gemischter WildkrÀuter-Salat

Vor einigen Tagen habe ich eine Fahrradtour in der NÀhe von Strausberg gemacht. Abends gab es dann einen leckeren, gemischten WildkrÀuter-Salat mit frischem, nussigen Dressing.
Hier jetzt das Rezept dafĂŒr.

Unten auf dieser Seite findest Du noch einige Informationen ĂŒber die verwendeteten WildkrĂ€uter.

Zutaten fĂŒr 4 Potionen:

1 handvoll SauerampferblÀtter
2 handvoll Sauerklee, BlĂŒten und BlĂ€tter
2 handvoll Vogelmiere
1 handvoll Knoblauchsrauke, die BlÀtter
1 handvoll Taubnessel, BlĂŒten und BlĂ€tter von den Stielen gezupft
4 handvoll Feldsalat
1/2 Bund Radieschen, in Scheiben

Dressing:
2 Schalotten, klein gehackt
3 EL gemischte NĂŒsse, in kleinen StĂŒcken
3 EL Zitronensaft
100 ml Sojasahne
2 EL Walnussöl
1 TL sĂŒĂŸer Senf
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer, frisch gemahlen
1 TL Löwenzahnhonig (alternativ geht auch Agavendicksaft)

Zubereitung:

Die WildkrĂ€uter abspĂŒlen. Einige StĂ€ngel und BlĂŒten des Sauerklees beiseite legen.
Alle Zutaten fĂŒr den WildkrĂ€uter-Salat miteinander in einer großen SchĂŒssel vermengen.

FĂŒr das Dressing die NĂŒsse mit Zitronensaft, Sojasahne, Walnusöl, Senf und Löwenzahnhonig miteinander pĂŒrieren, anschließend die Schalotten, Salz und Pfeffer einrĂŒhren.

Den Salat auf 4 Teller verteilen und das Dressing darĂŒber geben und mit dem restlichen Sauerklee belegen.

Guten Appetit!

Über die KrĂ€uter im gemischten WildkrĂ€uter-Salat:

Knoblauchsrauke:
Die Knoblauchsrauke hat ihren Namen aufgrund des Knoblauchdufts, der beim Zerreiben der BlÀtter entsteht.
Daran und an ihrer typischen Blattform kann man sie unmittelbar erkennen. Man findet sie in lichten Laub- und MischwÀldern, gerne im Randbereich von Gehölzen.
Sie hat einen leicht pfeffrig-knoblauchigen Geschmack und eignet sich daher auch sehr gut in Salaten.
Die Knoblauchsrauke wurde frĂŒher zu Heilzwecken verwendet. Sie wirkt antiseptisch, leicht harntreibend und schleimlösend.
Du solltest BlĂ€tter von Pflanzen ernten, die noch nicht blĂŒhen, dann schmecken sie am besten.

Sauerampfer:
Der Wiesen-Sauerampfer gehört zur Familie der KnöterichgewĂ€chse. Der Sauerampfer enthĂ€lt sehr viel Vitamin C. Er kann als WildgemĂŒse gekocht oder roh gegessen werden, zum Beispiel in Salaten. Wie der Name schon sagt, schmeckt er sĂ€uerlich, im Mittelalter wurde er als Mittel gegen Skorbut und zur Fiebersenkung verwendet.

Sauerklee:
Wegen der NamensĂ€hnlichkeit und der Klee-förmigen BlĂ€tter wird die Gattung Sauerklee manchmal mit „Kleegattungen“ und -arten aus der Pflanzenfamilie der HĂŒlsenfrĂŒchtler verwechselt, mit diesen ist er aber nicht verwandt.
Auch nicht geschmacklich, der Sauerklee schmeckt sĂ€uerlich und gleichzeitig lieblich. Man kann die BlĂ€tter, Stengel und die BlĂŒten essen.

Vogelmiere:
Das weit verbreitete „Unkraut“ kann als WildgemĂŒse und Heilpflanze verwendet werden.
Der Vogelmiere wird eine schmerzlindernde Wirkung bei Rheumatismus und Gelenkschmerzen nachgesagt und bereits 50 g entsprechen in etwa dem Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen.

Taubnessel:
Die Taubnessel findet man mit rosa, weißen, gelben und lila BlĂŒten. Im Gegensatz zur Brennessel ist sie völlig harmlos und man kann sich nicht an ihr verbrennen.
Ihre BlĂ€tter schmecken relativ neutral bis nussig, wĂ€hrend die BlĂŒten saftig-sĂŒĂŸ sind.
In der Naturheilkunde gilt die Taubnessel als belebend, entzĂŒndengshemmend, antibakteriell, blutstillend, verdauungsfördernd, schleimhautschĂŒtzend und harntreibend.

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Gemischter WildkrÀuter-Salat
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