Sushi – Maki mit drei F├╝llungen

Heute machen wir veganes Sushi. Dabei nehmen wir die klassischen Maki-Form als Hoso-Maki, das ist die bekannte dünne, gefüllte Reis-Rolle in Seetang.
Wir machen die Sushi mit drei verschiedenen Füllungen: Avocado-Paprika, Gurke-Kaviar und Terriyaki-Tofu-Shitake.

Zutaten für 10 Portionen (80 Maki Sushi):

10 Noriblätter (getrocknete Sushi-Algen, Asialaden)
500 g Sushi-Reis (Asialaden)
750 ml Wassser
2 EL Reiswein/Mirin (Asialaden)
2 EL Reisessig (Asialaden)
1 EL Zucker
2 TL Salz

Füllungen:
1/4 Avocado, in Streifen, ca 1/2 cm dick und so lang wie möglich
1/4 rote Paprika, in dünnen Streifen, max 1/2 cm dick

1/4 Gurke, in Streifen, ca 1/2 cm dick und so lang wie das Gurkenstück
veganer Kaviar, 1/2 Glas (gibt es in großen Supermärkten beim Kaviar oder im Veganladen)

1 EL Terriyaki-Sauce (Asialaden, Achtung – manche sind nicht vegan)
1/4 Räuchertofu in 1/2 cm dicken Streifen
2 Shitake-Pilze, getrocknet (Asialaden)

Beilagen:
Wasabipaste (Asialaden)
eingelegter Sushi-Ingwer (Asialaden)
Sojasauce

Zubereitung:

Den Räuchertofu in der Terriyaki-Sauce wenden und einziehen lassen, bis wir mit den Füllungen beginnen.
Die Shitake Pilze mit kochendem Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen. Anschließend gründlich mit kalten Wasser abspülen und in 2-3mm dicke Streifen schneiden.

Den Reis in ein Sieb füllen und so lange unter kaltem Wasser waschen, bis das abfließende Wasser klar ist.
In einem Topf den Reis mit dem Wasser zum kochen bringen und 10-12 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.
In der Zwischenzeit Mirin, Reisessig, Zucker und Salz miteinander verrühren, bis alles gelöst ist.
Den fertigen Reis in eine Schüssel geben (kein Metall) und 10 Minuten abkühlen lassen, anschließend das Mirin-Gemisch darüber gießen und vorsichtig umrühren. Komplett abkühlen lassen und in 10 gleich große Portionen teilen.

Ein Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten auf eine Bambus-Matte (gibt es für Sushi im Asialaden) legen und mit einer Portion des Reis einen Querstreifen bilden, über dem unteren Ende, an dem noch ein Rand von ungefähr 2-3 Zentimetern frei bleiben sollte.

In den Reis mit einem feuchten Löffelstiel quer zur Rollrichtung eine Furche ziehen und einen Avocado-Streifen in die Furche legen, dahinter einen Paprika-Streifen.
Bei den beiden anderen Füllungen einen Kaviar-Streifen mit einem Gurkenstreifen, bzw. einen Shitake- und einen Tofu-Streifen.
Das große, freie Ende des Noriblattes, über dem Reisstreifen, mit etwas Wasser befeuchten. Nun die Bambusmatte vorne etwas anheben und das Noriblatt vorne unter sanftem Druck um die Füllung heben. Die Bambusmatte weiter anheben und dabei die Sushirolle weiter einrollen, bis sie komplett geschlossen ist. Das muss man ein paarmal üben, vor allem bis die Füllung in der Mitte und nicht am Rand landet.

Am Ende sollten wir 10 Sushi-Rollen vor uns haben. Damit sie ihre endgültige Maki-Form erreichen, brauchen wir ein sehr scharfes Messer. Am besten schleifst Du dazu noch mal eins nach.
Die Sushirollen nacheinander auf ein Holzbrett legen und die Enden sauber abschneiden. In der Mitte teilen und die Hälften jeweils in vier gleiche Teile schneiden. Pro Rolle solltest Du also 8 Makis erhalten. Zwischen dem Schneiden der einzelnen Rollen das Messer immer mal wieder abspülen.
Die Maki auf einem großen Tablett oder auf einzelnen Tellern anrichten.

Mit Wasabi-Paste, Sojasauce und dem eingelegten Ingwer servieren.

Tipp:

Im Kühlschrank kann man die Sushi auch bis zum nächsten Tag aufbewahren.

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Rezept:
Sushi - Maki mit drei Füllungen
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