Hier mein köstliches Rezept für einfache Maki Sushi. Das sind die klassisch gerollten Sushi, bestehend aus Sushi Reis, der mit verschiedenen Füllungen in Algenblätter gewickelt wird. Ich mache meine Maki mit drei Füllungen und kann mich dabei gar nicht entscheiden, welche ich am leckersten finde: bunte Avocado-Paprika, frische Gurke-Kaviar oder die würzige Terriyaki-Tofu-Shitake.
In meinem Rezept erkläre ich, wie Du den perfekten Sushi Reis mit der feinen, säuerlichen Würze kochst und wie Du die Maki am einfachsten einrollst. In mundgerechte Stücke zum Servieren geschnitten, ob mit Sojasauce, eingelegtem Ingwer oder Wasabipaste, immer wieder ein Erlebnis!
Wenn Du mehr Variationen auf dem Teller möchtest, empfehle ich zusätzlich noch einige Nigiri mit dreierlei Visch zu machen oder als Beilage einen Wakame- oder Spinat-Sesam-Salat anzubieten.

Zutaten für 10 Portionen (ca. 80 Sushi Maki):

10 Noriblätter (getrocknete, geröstete Sushi-Algen, Asiamarkt)
500 g Sushi-Reis (Asiamarkt)
750 ml Wassser
2 EL Reiswein/Mirin (Asiamarkt)
2 EL Reisessig (Asiamarkt)
1 EL Zucker
2 TL Salz

Füllungen:
1/4 Avocado, in Streifen, ca 1/2 cm dick und so lang wie möglich
1/4 rote Paprika, in dünnen Streifen, max 1/2 cm dick

1/4 Gurke, in Streifen, ca 1/2 cm dick
1/2 Glas veganer Kaviar, (gibt es in großen Supermärkten oder im Veganladen)

1 EL Terriyaki-Sauce (Asiamarkt, Achtung – manche sind nicht vegan)
1/4 Räuchertofu in 1/2 cm dicken Streifen
2 Shitake-Pilze, getrocknet (Asiamarkt)

Beilagen:
Wasabipaste (Asiamarkt)
Eingelegter Sushi-Ingwer (Asiamarkt)
Sojasauce (Asiamarkt)

Zubereitung:

Räuchertofu in der Terriyaki-Sauce wenden und einziehen lassen, bis wir mit den Füllungen beginnen.
Die Shitake Pilze mit kochendem Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen. Anschließend gründlich mit kalten Wasser abspülen und in 2-3 mm dicke Streifen schneiden.

Sushi Reis in ein feinmaschiges Sieb füllen und so lange unter kaltem Wasser waschen, bis das abfließende Wasser klar ist.
Den Reis in einem Topf mit 750 ml Wasser zum kochen bringen und 10-12 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.
In der Zwischenzeit Mirin, Reisessig, Zucker und Salz miteinander verrühren bis alles gelöst ist.
Den fertigen Reis in eine Schüssel geben (kein Metall) und 10 Minuten abkühlen lassen, anschließend das Mirin-Gemisch darüber gießen und vorsichtig umrühren. Komplett abkühlen lassen und in 10 gleich große Portionen teilen.

Ein Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten auf eine Bambus-Matte legen. Diese matten gibt es extra für Sushi im Asiamarkt zu kaufen. Mit einer Portion Reis einen Querstreifen auf dem Noriblatt bilden, über dem unteren Ende, an dem noch ein Rand von ungefähr 2-3 Zentimetern frei bleiben sollte.
In den Reis mit einem feuchten Löffelstiel quer zur Rollrichtung eine Furche ziehen und einen Avocado-Streifen in die Furche legen, darauf einen Paprika-Streifen.
Bei den beiden anderen Füllungen einen Kaviar-Streifen mit einem Gurkenstreifen, bzw. einen Shitake- und einen Tofu-Streifen.
Das große, freie Ende des Noriblattes, über dem Reisstreifen, mit den Fingern mit etwas kaltem Wasser befeuchten. Nun die Bambusmatte vorne etwas anheben und das Noriblatt vorne unter sanftem Druck um die Füllung heben. Die Bambusmatte weiter anheben und dabei die Sushirolle weiter einrollen, bis sie komplett geschlossen ist. Beim Einrollen mit den Fingern einen leichten Druck ausüben, damit sich alles schön schließt. Das muss man ein paarmal üben, vor allem bis die Füllung in der Mitte und nicht am Rand landet.

Am Ende sollten wir 10 Sushi-Rollen vor uns haben. Damit sie ihre endgültige Maki-Form erreichen, brauchen wir ein sehr scharfes Messer. Je schärfer es ist, desto geringer ist die Gefahr, dass das Noriblatt beim Zerschneiden einreißt.
Die Sushirollen nacheinander auf ein Holzbrett legen und die Enden sauber abschneiden. In der Mitte teilen und die Hälften jeweils in vier gleiche Teile schneiden. Pro Rolle solltest Du also 8 Makis erhalten. Zwischen dem Schneiden der einzelnen Rollen das Messer immer mal wieder abspülen.
Die Maki auf einem großen Tablett oder auf einzelnen Tellern anrichten.

Mit Wasabi-Paste, Sojasauce und eingelegten Ingwer servieren.

Guten Appetit!

Tipp:

Im Kühlschrank kann man die Sushi auch bis zum nächsten Tag aufbewahren. Dazu am besten luftdicht verpacken, um die Aromen und die Feuchtigkeit zu bewahren.

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Maki Sushi mit drei Füllungen, selbst gemacht
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