Negimaki ist eine japanisches Speise, die aus gekochten, marinierten Rindfleisch-Streifen gemacht wird. Dabei wird das Fleisch um knackige Frühlingszwiebeln gerollt. Das Gericht soll ursprünglich aus der Region Kantō stammen.
Anstelle des Fleisches nehme ich natürlich leckeren Seitan und auch in der Marinade weiche ich etwas vom Original ab, um dem Seitan mehr Umami zu geben.
Durch die Färbung und Konsistenz, die ich dem Vleisch verleihe, sind meine köstlichen Negimaki kaum vom Original zu unterscheiden.

Vegane Beef Negimaki passen sehr gut zu Sushi oder Wakame Algensalat oder zu einem frischen Spinat-Sesam-Salat.

Zutaten für ungefähr 5 Negimaki:

Für die Brühe:

2 l Brühe
8 Knoblauchzehen, gepresst
2 EL Sojasauce
1/4 TS (Tasse/Cup) Ingwer, gerieben

Seitan:

1 1/4 TS Seitan-Fix
1 geh. EL Kichererbsenmehl
2 geh. EL Hefeflocken
1 Rote Beete, in Stücken
1/2 TS Wasser
1/4 TS Sojasauce
Einige Tropfen rote, vegane Lebensmittelfarbe

Marinade:

3 EL Hoisin-Sauce (Asialaden)
1 EL Sojasauce (Asialaden)
1/4 TS Mirin (Reiswein, Asialaden)
2 EL Reisessig (Asialaden)
2 EL Wasser
1 TL Sriracha-Sauce (Asialaden)
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 TL Ingwer, gerieben
1 TL Sesamöl (Asialaden)
1 TL Zucker

3-4 Lauchzwiebeln, in Streifen, 8-10 cm lang
2-3 geh. EL Sesam

Zahnstocher

Zubereitung:

Seitan:

Die Brühe zum Kochen bringen.

Für den Seitan das Seitan-Fix mit dem Kichererbsenmehl und Hefeflocken vermengen.
Wasser, Sojasauce und Lebensmittelfarbe mit der roten Beete pürieren, bis keine Stückchen mehr vorhanden sind. Etwa 3/4 der Flüssigkeit mit den Händen in das Seitanpulver kneten. Nach und nach mehr Flüssigkeit einkneten, bis ein fester, zäher Teig entstanden ist. Am besten geht das mit Gummihandschuhen, wegen der Farbe. Nun das Seitan-Fix-Gemisch mit einem Knethaken durchkneten. 10-15 Minuten kneten lassen.
Den Teig wieder mit den Händen zusammen kneten und in eine möglichst längliche Form ziehen und drücken. Ungefähr 25 cm lang, 10 cm breit.

Den Seitan locker mit Alufolie umwickeln, damit er nicht an sich selbst kleben kann, in einen Dunstaufsatz geben und für 40 Minuten über der Brühe dünsten. Anschließend den ausgepackten Seitan in die Brühe geben, den Herd ausstellen und den Seitan komplett in der Brühe auskühlen lassen.

Marinade:

Wenn der Seitan abgekühlt ist, alle Zutaten für die Marinade in einer breiten, flachen Schüssel verrühren.

Seitan längs in maximal 0,5 cm dicke, lange Scheiben schneiden. Der Seitanlaib sollte 5 Scheiben ergeben. Diese solltest Du gut um Deinen kleinen Finger wickeln können.

Sobald Du die Scheiben fertig hast, lasse diese für eine Stunde in der Marinade ziehen, dabei 2-3 Mal wenden.

Jetzt auch die Lauchzwiebeln in der Marinade wenden..
Ein Stück Seitan nehmen und auf einen Teller legen. Einige Lauchzwiebel-Streifen darauf legen und einrollen. Mit 2 Zahnstochern durchstechen, um die Rollen zusammen zu halten. Die Enden der Lauchzwiebeln sollen dabei an den Seiten leicht heraus gucken.

Eine Grillpfanne einölen und auf mittlere Hitze erwärmen. (Notfalls geht auch eine normale Pfanne)
Die Rollen rundum darin abraten, bis man die Grillstreifen der Pfanne gut sieht.

Auf Tellern verteilen und mit der übrigen Marinade besprenkeln. Optional noch jeweils einige Tropfen Sriracha-Sauce dazu geben und mit etwas Sesam bestreuen.

Guten Appetit!

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Seitan Negimaki - japanische, gebratene Röllchen
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