Gebratene Pilzsäckchen, deren Hülle leicht in der Pfanne aufpufft und dadurch extra knusprig wird. Gefüllt mit Shitake, Champignons, Kräuterseitling und Lauchzwiebel. Die Geüse habe ich vorher schmackhaft-würzig angebraten.
Serviert auf einem Nest auf säuerlich-scharfem Wakamesalat mit Meeresgeschmack.

Zutaten für 4 Portionen Gebratene Pilzsäckchen:

Gebratene Pilzsäckchen:

4 Stück Reispapier
1 Kräuterseitling, fein gewürfelt
2 Champignons, fein gewürfelt
2 Shitake Pilze, getrocknet
1 Lauchzwiebel, in feinen Ringen

2 EL Sesamöl
1 PR Chilipulver
2 EL Terriyakesauce (Vegan, manche sind mit Fisch)
1 TL Mirin

Öl

Wakamesalat:

1 TS (Tasse/cup) Wakame (Algen, gibt es im Asialaden)
2 EL Reisessig (Asialaden)
2 EL Sesamöl (Asialaden)
1 TL Ingwer, frisch gerieben
2 TL Limettensaft
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 EL Koriander, frisch, fein gehackt
1,5 TL Rohrzucker
1 rote Chili, in feinen Ringen
1 EL Sesam

Optional: einige Chilifäden
Optional: Srirachamayo

Zubereitung:

Gebratene Pilzsäckchen:

Die Shitake mit kochendem Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen. Etwas auswringen, dann in kleine Würfel schneiden.

Sesamöl in einer Pfanne erhitzen. Nun die Kräuterseitlings-, Champignon- und Shitakte Pilzwürfel scharf darin anbraten. Die Prise Chili einrühren. Anschließend mit Terriyakesauce und Mirin ablöschen.

Eine Schüssel mit kaltem Wasser bereit stellen. Ein Stück Reispier darin eintunken, bis es leicht weich wird. Das Reispapier auf ein feuchtes Geschirrtuch legen und mit einer Schere vierteln.
Jedes Viertel mit einem gehäuften Teelöffel der Füllung belegen und mit etwas Kochgarn zu einem Päckchen zusammen binden.
Mit dem restlichen Reispapier ebenso verfahren. Du solltest am Ende 16 Pilzsäckchen haben.

Die Reispapierbeutel 1 Stunde an der Luft bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Kochgarn entfernen. Dann bei 100° Ober- und Unterhitze für 20 Minuten im Backofen weiter trocknen.

Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pilzsäckchen scharf darin anbraten. Dabei oft wenden, so dass sie von allen Seiten leicht aufpuffen und kross werden.

Wakamesalat:

Den Seetang mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten aufweichen lassen.
Alle anderen Zutaten für den Algensalat, außer dem Sesam, miteinander verrühren.
Den Seetang in einem Sieb abgießen und etwas ausdrücken. Nun mit dem Dressing vermengen.
Den Wakamesalat für eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.
Der Wakame Algensalat hält sich gut für 1-2 Tage, wenn man ihn kühl lagert. Er lässt sich also auch deutlich vorher zubereiten.

Auf vier Tellern jeweils ein Nest aus dem Wakamesalat anrichten. Die Salate mit Sesam bestreuen.
Je vier frisch frittierte Reispapier Ravioli auf die Algensalatnester setzen. Mit einigen Chilifäden und ein wenig Srirachamayo garnieren.

Guten Appetit!

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Gebratene Pilzsäckchen, auf einem Nest aus Wakamesalat
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