Amaretti – kleine italienische Makronen

Amaretti sind kleine italienische Mandel-Makronen. Man kann sie wunderbar zum Espresso, Kaffee oder Tee essen oder einfach so zwischendurch. Sie finden auch Verwendung als Bestandteil verschiedener Süßspeisen.
Beim Backen gehen sie zu einem sehr luftigen, knusprigen Gebilde stark auf. Sie sind lange haltbar und gehören zu den sogenannten Dauerbackwaren.
Typischerweise werden sie mit Eischnee gemacht, welchen ich hier selbstverständlich für Euch veganisiert habe.

Zutaten:

200 g Mandeln, gerieben
200 g Zucker
1/4 TS (Tasse/Cup) Aquafaba (Wasser aus Kichererbsendosen)
3 Tropfen Bittermandelaroma
2 EL Puderzucker
Optional, aber sehr ratsam:
1 PR Weinstein (Kaliumbitartrat oder Cream of Tartar, hilft beim stabilisieren. Gibt es im Internet zu bestellen.)

Zubereitung:

Den Backofen auf 170° vorheizen.
Das Kichererbsenwasser in eine hohe Schüssel geben, die aus Metall oder Glas sein sollte (kein Plastik). Mit dem Mixer auf höchster Stufe etwa 5-10 Minuten steif schlagen, bis ein fester Schaum entstanden ist. Die Prise Weinstein einmixen (sorgt für mehr Stabilität) und weitere 2 Minuten mixen.

Mandeln, Zucker und Aroma nach und nach unterheben. Den Teig zu kleinen Kügelchen formen. Meine waren ungefähr 1 bis 1,5 Zentimeter breit, wodurch die Amaretti etwas größer als welche aus dem Kaufhaus wurden. Wenn Du die Kugeln einen knappen Zentimeter dick machst, haben sie die Originalgröße. Die Kugeln mit Abstand auf ein mit einem Backpapier belegtes Backblech setzen und im Ofen ca. 20 Min. backen. Evtl. etwas kürzer, die Kekse sollen nicht braun werden.
Den Puderzucker in ein Sieb geben und die noch warmen Amaretti damit bestäuben.

In einer Keksdose halten sie mehrere Monate, wobei sie in den ersten Tagen am leckersten und noch ein wenig weich sind.

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Rezept:
Amaretti - kleine italienische Makronen
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