Fermentierter Brokkoli – schon pur oder als kleine Beilage wirklich aufregend, aber so richtig spannend wird es erst, wenn man dieses Ferment als Zutat nutzt. Zum Beispiel für Dips, Saucen oder Cremes.
Voller Umami, dennoch eindeutig Brokkoli, kann man damit viele Speisen aufwerten.

Neben dem besonderen Aroma punktet fermentierter Brokkoli mit vielen Probiotika, die gut für die Darmgesundheit sind, und er hält sich monatelang im Kühlschrank.

Laktofermentierter Brokkoli in einer Schale.
Fermentierter Brokkoli – schon pur oder als kleine Beilage wirklich aufregend.

Fermentierter Brokkoli – eine wahre Power-Umami-Geschmacksexplosion

Was auf den ersten Blick aussieht wie ganz normaler, gekochter Brokkoli aussieht, entpuppt sich beim Reinbeißen als wahre Power-Umami-Geschmacksexplosion!

Fermentierter Brokkoli in einem großen Schraubglas.
Fermentierter Brokkoli – eine wahre Power-Umami-Geschmacksexplosion

Fermentierter Brokkoli – dank Fermentation voller Leben

Brokkoli als Ferment ist nicht nur knackig, würzig, sondern auch voller Leben!
Dank der Laktofermentation enthält der Brokkoli viele gute Nährstoffe und probiotische Kulturen.

Wie schmeckt laktofermentierter Brokkoli?

Beim Fermentieren verwandelt sich Brokkoli in ein echtes Geschmackswunder: Er bleibt angenehm knackig, bekommt aber durch die Milchsäuregärung eine feine Säure und einen leicht würzig-herben, fast nussigen Geschmack.

Wozu passt fermentierter Brokkoli?

Kulinarische Ideen für fermentierten Brokkoli:

  • Perfekt als gesunder Snack
  • Als Topping für Bowls, zu Reis- und Nudelgerichten
  • Püriert im aromatischen Dip
  • Als besondere Beilage zu herzhaften Speisen.
Fermentierter Brokkoli in einer Schale und in einem Schraubglas.
Zeige mir gerne auch Deinen fermentierten Brokkoli.

Mehr Rezepte für aufregende Fermente

Du möchtest mehr fermentieren oder Dich generell an das Thema heranwagen? Dann probiere doch auch einmal diese Fermetierrezepte von mir aus. Mit verschiedenen Fermentationsmethoden.

Zeige mir Deinen fermentierten Brokkoli

Folge mir gerne auf Instagram oder FacebookUnd ich freue mich riesig, wenn Du meinen fermentierten Brokkoli zubereitest und ein Foto davon postest, auf welchem Du meinen Account markierst. Ich bin wahnsinnig gespannt was Du mit Deinem fermentierten Brokkoli machst und wie Du ihn servierst!

Fermentierter Brokkoli – die Zubereitung in Bildern

Auf den folgenden Fotos siehst Du Schritt für Schritt wie ich meinen Brokkoli fermentiere. Danach geht es direkt weiter mit dem Rezept.

Drei Zutaten: Brokkoli, Salz und Wasser.
1. Man braucht nur drei Zutaten: Brokkoli, Salz und Wasser.
Eine Schale mit Brokkoliröschen, eine kleine Schale mit Salz und eine Karaffe mit Wasser auf einer Marmorplatte.
2. Den Brokkoli in Röschen und kleine Stücke teilen.
Brokkoli und Wasser in einem großen Schraubglas. Daneben eine Schale Salz und ein Zettel mit einer Rechnung für den Salzgehalt darauf.
3. Brokkoli und Wasser in ein Fermentiergefäß geben und das Gewicht für das Salz berechnen.
In einer Metallschale wird Salz in Wasser gerührt
4. Das Wasser aus dem Gefäß abgießen und mit dem Salz verrühren. Dann wieder in das Fermentierglas zurück gießen.
Ein Fermentierglas in einer Schale. Das Ferment ist mit einem mit Wasser befüllten Gefrierbeutel beschwert.
5. Das Glas in eine Schüssel stellen und das Ferment beschweren. Ich nutze dafür immer einen Gefrierbeutel mit Wasser darin. So können Gase entweichen, aber es kommt nichts an die Oberfläche.

Fermentierter Brokkoli – aufregend anders für viele Speisen

Rezept von Sean MoxieGang: Beilagen, ZutatenKüche: Speisekammer, FermentationSchwierigkeit: Einfach
Portionen

20

Portionen
Zubereitungszeit

10

Minuten
KochzeitMinuten
Ruhezeit

5-7

Tage

Fermentierter Brokkoli – schon pur oder als kleine Beilage wirklich aufregend. Ebenso als Zutat. Zum Beispiel für Dips, Saucen oder Cremes.

Zutaten für ein großes Glas fermentierten Brokkoli

  • 1 Kopf Brokkoli, frisch

  • Wasser

  • Salz

  • Benötigte Küchenutensilien
  • 2,5 l Glasgefäß

  • Küchenwaage

Zubereitung

  • Das Ferment vorbereiten:
  • Den Brokkoli in mundgerechte Stücke teilen.
  • Ein 1-1,5 l Glas abwiegen und das Gewicht notieren.
  • Den Brokkoli nun in das Glas geben, nach oben sollten noch einige Zentimeter Luft sein. Ein Schraub- oder Bügelglas eignet sich hierfür perfekt, dann kannst Du den fermentierten Brokkoli später darin verschlossen im Kühlschrank lagern.
  • Nun das Glas mit kaltem Wasser aufgießen.
  • Das Glas erneut wiegen und das Gewicht des Glases abziehen.
  • Ich fermentiere Gemüse und meistens mit 4 % Salzlösung. Mit persönlich schmeckt es dann genau richtig, nicht zu salzig, aber auch nicht fade. Und es befindet sich ausreichend Salz im Gefäß, um das Ferment vor ungewollten Kulturen zu schützen.
  • Wenn Du also 500 g Brokkoli hast und ihn mit 800 g Wasser aufgießt, kommst Du auf 1400 g. 4 % davon sind 56. Du benötigst also 56 g Salz.
  • So ergibt sich diese Summe: Formel: (4×1400)/100=56
  • Formel für die Einzelzutaten: (4 x (500 g Brokkoli + 800 g Wasser)) / 100 = 56 g Salz
  • Das Wasser aus dem Glas abgießen und dabei in einer Schüssel auffangen. Mit der errechneten Menge Salz verrühren, bis keine Körner mehr vorhanden sind.
  • Die Salzlösung dann zurück in das Glas geben.
  • Fermentierter Brokkoli – der Fermentationsprozess:
  • Jetzt muss dafür gesorgt werden, dass der Brokkoli immer vollständig von dem Salzwasser bedeckt ist, damit sich kein Schimmel bilden kann. Sollte es wider Erwarten doch zu Schimmelbildung kommen, muss das ganze Ferment entsorgt werden!
  • Um dies zu verhindern, beschwere ich den Brokkoli, so kommt er nicht an die Oberfläche. Dazu habe ich in diesem Fall einfach einen Gefrierbeutel mit etwas Wasser befüllt, zugeknotet und diesen auf das Ferment gelegt. Das Gefäß sollte nicht offen stehen, aber es muss Gas entweichen können, das klappt mit dieser Methode prima.
  • Damit die Laktofermentierung erfolgreich ist, muss der Brokkoli nun in seinem Sud für ungefähr 7 Tage bei Zimmertemperatur, 21-23°, fermentieren. Die Dauer der Fermentierung hängt von Deinem Geschmack ab. Je länger Du fermentierst, desto intensiver wird das geschmackliche Erlebnis. Ich finde meinen nach 7 Tagen bei ca. 21° optimal.
  • Achtung! Das Fermentiergefäß nach dem Befüllen in eine Schüssel oder einen tiefen Teller stellen. Es kann sein, dass das Gefäß überläuft, wenn der Fermentationsprozess sehr aktiv wird.
  • Nach 4-5 Tagen anfangen, den Brokkoli immer wieder zu probieren. Sobald er den optimalen Wunschgeschmack erreicht hat, das Glas fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält der fermentierte Brokkoli monatelang und Du kannst ihn immer wieder genießen.

Guten Appetit!

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