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Tagliatelle verde ai Funghi Porcini – Nudeln mit Steinpilzen

Tagliatelle verde ai Funghi Porcini – Tagliatelle mit Steinpilzen.
Ich war heute im Wald und war wahnsinnig erfolgreich beim Steinpilze und Maronenröhrlinge sammeln. Wenn ich Pilze sammeln gehe fahre ich immer mit der S-Bahn zu einer beliebigen Endstation und dann noch einige Kilometer Rad nach Niedersachsen oder Schlesweig-Holstein rein. Dann folge ich meiner Nase, schließe das Rad an und laufe mit dem Korb los. Heute fand ich schon innerhalb der ersten 10 Minuten über 10 Maronenröhrlinge und in den nächsten 2 Stunden hatte ich 1,5kg zusammen. Daher habe ich gleich die doppelte Menge dieses leckeren Gerichts gemacht und ein paar Freunde zum Essen eingeladen.

Tagliatelle verde ai Funghi Porcini ist ein italienisches Gericht mit Tagliatelle Pasta und gebratenen Steinpilzen. Diese Mahlzeit ist sehr einfach nach einem klassischem Rezept mit wenigen Zutaten zubereitet. Dieses Rezept basiert dadurch fast ausschließlich auf dem intensiven, fein-erdigen Geschmack der Steinpilze und hebt diesen wunderbar hervor.

Derzeit ist Pilz-Saison in den Wäldern. Steinpilze findest Du überall in Misch- und Nadelwäldern.
Sie wachsen bevorzugt unter Kiefern, Eichen, Fichten oder Buchen. Sie sind Mykorrhizapilze und gehen mit bestimmten Pflanzen, insbesondere Bäumen, eine Partnerschaft ein. Das heißt sie beliefern „ihre“ Pflanze mit Mineralstoffen, z.B. Stickstoff (in Form von Nitrat) oder Phosphat und erhalten im Gegenzug vor allem Kohlenhydrate.

Wenn Ihr selber Pilze ernten geht: niemals einen Pilz essen, den ihr nicht ganz genau kennt! Man kann theoretisch alle Pilze essen, aber manche leider nur ein Mal.
Das eine Kriterium, mit dem man einen giftigen von einem ungiftigen Pilz unterscheiden kann, gibt es nicht. Oft lässt sich ein Pilz erst anhand diverser markanter Merkmale sicher bestimmen. Wen Du Dich nicht auskennst, es gibt örtliche Pilzebratungsstellen, die oft auch Kurse zum Sammeln anbieten.
Da Steinpilze und Maronenröhrlinge zu den leichter erkennbaren Pilzen gehören und zumindest keine tödlichen Doppelgänger haben, sind sie gute Anfänger-Pilze.

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Miso-Sojaschnetzel mit Brokkoli

Total einfach – total lecker! Heute mal etwas aus der Kategorie ‚Ich habe einfach mal schnell etwas zusammen gerührt‘, heraus kam dabei eine Pfanne Miso-Sojaschnetzel mit Brokkoli und Pilzen, dazu Tagliatelle.
Die Sojaschnetzel sind schön kross angebraten und würzig und passen damit wunderbar zum Brokkoli und der Pasta mit feiner Anis-Note.

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Pfifferlinge in Salbei-Sahne-So├če im Tagliatelle-Nest

Die Zeit für Pfifferlinge ist angebrochen!
Hier ein wundervolles Rezept für die leckeren Pilze in einer Salbei-Sahne-Soße im Tagliatelle-Nest.

Pfifferlinge haben im Sommer, ab Juni bis in den Herbst hinein, Saison. Aber alle heimischen Arten stehen auf der Liste der nach Bundesartenschutzverordnung besonders geschützter Flechten und Pilze. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) weist darauf hin, dass Pfifferlinge nur für den Eigenbedarf gesammelt werden dürfen. Die Obergrenze liegt bei zwei Kilogramm. In ausgewiesenen Naturschutzgebieten und in Nationalparks ist die Pilzernte generell verboten.
Falls Du Pfifferlinge selbst erntest, schneide nur Pilze ab, deren Köpfe mindestens einen Zentimeter groß sind und schneide sie über dem Moos ab, damit ihre Vermehrung gewährleistet ist.
Außerdem solltest Du nur Pilze ernten, die Du auch ganz sicher bestimmen kannst. Der Pfifferling ist einer der ungefährlichsten zu sammeln, da er im deutschsprachigen Raum keinen giftigen Doppelgänger hat. In mediterranem Klima gibt es den ihm ähnlichen Ölbaumpilz, der Bauchschmerzen verursacht. Hier kann man ihn bei etwas Sachkenntnis nur mit dem falschen Pfifferling verwechseln, der fade schmeckt, aber nicht gefährlich ist.

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