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Schlehen-Gelee


Hier wieder etwas zum selber ernten und verarbeiten. Ich liebe den Herbst dafür!
Die Schlehe, oder auch Schlehdorn, gehört zu den Kernobst-Gewächsen. Ihre Früchte sind roh vom Baum sauer, bitter und ungenießbar, verabeitet haben sie jedoch einen sehr leckeren, eigenen Geschmack.
Die Schlehe ist der wichtigste Nahrungsgeber für viele Tierarten, aber auch der Mensch sammelte bereits in der Steinzeit Schlehenfrüchte in Mitteleuropa. Aus ihnen sind die heutigen Zwetschen und Pflaumen entstanden.

Morgen gibt es ein weiteres Schlehen-Rezept. Falls Du heute ernten gehst, pflücke doch gleich 300g mehr, die auch ins Tiefkühlfach müssen.

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Wei├čdorn-Lik├Âr

Weißdorn-Likör, und Weißdorn im Allgemeinen, soll sich positiv auf Herz und Kreislauf und gegen Stress auswirken.

Die roten Beeren finden sich an Weißdorn-Sträuchern an Wegesrändern. Sie sind sehr häufig und können leicht geerntet werden.

Weißdorn-Likör hat einen ganz eigenen Geschmack, den ich in diesem Rezept noch mit Gewürzen unterstreiche. So ergibt sich ein herrliches Likörchen für kalte Wintertage.

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Quittengelee – selbst geerntet und gekocht

Anfang Oktober sind die Quitten reif. Heute mache ich damit Quittengelee aus eigener Ernte. Samtig lecker mit einem feinen Aroma!
Hier in Berlin findet man viele Orte, an denen man sie selbst ernten kann. Insbesondere im ehemaligen Osten der Stadt.
Quittengelee schmeckt sehr lecker auf Brot, aber auch in veganem Joghurt oder Quark oder verarbeitet in Gebäck.

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Mirabellenmarmelade – selbst geerntet und eingekocht

Ende Juli, Anfang August sind die ersten Mirabellen reif. Man kann sie teilweise noch bis Anfang September ernten. Je nach Sorte und Saison.
Die Bäume wachsen wild an vielen Wegrändern oder auf verlassenen Wiesen.
Ihre süßen Früchte schmecken roh, im Kuchen, doch die süß-säuerlich-fruchtige Marmelade daraus ist besonders lecker.
Ich war schon Ende Juli los, da waren erst einige rote Bäume schon reif. Also gibt es dieses Jahr rote Mirabellenmarmelade. Die gelbe ist aber genauso lecker und kann ebenso mit diesem Rezept verwendet werden.
Rote Sorten haben oft eine sehr säuerliche Schale, da sollte man etwas vorsichtiger mit dem Limettensaft umgehen und die Marmelade entsprechend abschmecken.

Ein guter Tipp zum Ernten von wilden Früchten, Beeren oder Nüssen, wenn man sich in einer Gegend noch nicht auskennt: mundraub.org

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Aprikosen-Lavendel-Marmelade

Der Lavendel steht zur Zeit in voller Blüte und die Aprikosen sind überall im Angebot!
Vor kurzem gab es schon mein Rezept für Lavendel-Kräuter-Butter, hier ist noch eine köstliche Krönung für die Stulle: meine süße Aprikosen-Lavendel-Marmelade.
Der blumige Duft des Lavendels gibt dieser Marmelade das gewisse Etwas, gepaart mit dem fruchtig-schmackhaften Aroma der Aprikosen vereint zu einem lieblich-feinen, leckeren Brotaufstrich.

Der Lavendel blüht noch bis in den August hinein. Solltest Du nicht wissen, wo Du Lavendel finden kannst, hilft Dir vielleicht diese Webseite: mundraub.org.

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Holunderbl├╝tensirup – selbstgemacht

Jetzt blühen in Parks und an Wegrändern die Holunderbüsche. Die Blütezeit beginnt im Juni und zieht sich, je nach Standort, bis in den Juli.
Gestern gab es schon ein Rezept für Holunderblüten-Erdbeer-Marmelade und heute machen wir Holunderblütensirup.
Der Holunder wird in Norddeutschland oft auch als „Fliederbeerbusch“ und in Altbayern und Österreich als „Holler“ oder in der Schweiz und im Schwäbischen als „Holder“ bezeichnet. Holunder-Arten sind meist verholzende Pflanzen und wachsen als Halbsträucher, Sträucher oder kleine Bäume. Sie werden bis zu 15 Meter hoch. In Deutschland gibt es drei Arten Holunder, von denen der Schwarze Holunder der Bekannteste ist. Von ihm ernten wir auch unsere Blüten mit ihrem leckeren Aroma.

Die Blüten sind an einem warmen, sonnigen Tag am aromatischsten. Am besten pflückst Du sie dann am frühen Nachmittag, wenn sie schon viel Sonne abbekommen haben, und noch im Sonnenschein stehen.

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Sauerampfersuppe – selbst geerntet und gekocht

Endlich gibt es wieder lange, sonnige Tage! Und der Sauerampfer wächst schon wieder auf fast allen Wiesen und an Wegesrändern. Sein typisch säuerlicher Geschmack macht ihn zu einem beliebten Wildkraut.
Ich mache daraus am liebsten meine herrlich frische, cremige Sauerampfersuppe. Aus den leckeren, sauren Blättchen mit Kartoffeln und Lauch, abgeschmeckt mit veganer Sahne.

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B├Ąrlauchbutter – vegan und selbstgemacht

Von März bis Mai hat der Bärlauch seine Hochzeit, dann kann man viele frische Gerichte aus ihm machen, wie zum Beispiel diese leckere Bärlauchbutter. Die schmeckt so gut, dass ich zur Bärlauchsaison kaum noch etwas anderes auf Brot essen will.

Hier ein paar Tipps für die Bärlauchernte:
Ab April fängt zu blühen und die Blätter verlieren deutlich an Geschmack. Du solltest deshalb nach Pflanzen suchen, die noch nicht angefangen haben zu blühen.
Bärlauch wächst in Laub- und Mischwäldern und meistens riecht man ein Bärlauchfeld schon bevor man es sieht. Man erkennt Bärlauch leicht an seinem Knoblauch-ähnlichen Geruch.
Wenn Du Bärlauch erntest, solltest Du allerdings unbedingt ein Blatt zwischen den Fingern zerreiben und eine Geruchsprobe machen, damit Du ihn nicht mit jungen Maiglöckchen, Herbstzeitlosen oder jungem geleckten Aronstab verwechselt. Bei den Dreien handelt es sich um Giftpflanzen, die Du nicht essen solltest. Aber keine Angst, nur der Bärlauch riecht lauchig und ist somit sehr einfach zu erkennen.

Der Bärlauch ist auch als Heilpflanze bekannt, deren Verzehr sich positiv auf Verdauung, Atemwege, Leber, Galle, Darm und Magen auswirkt.

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