#stophomophobia #stoptransphobia #nohatecrimes

Heute gibt es nichts zu Essen. An Einem Tag nachdem 50 Menschen aus Hass auf die LGBT Community erschossen wurden, kann ich nichts Leckeres posten.

Eigentlich könnte man jeden Tag trauern, wegen der Menschen, die im Mittelmeer ertrinken, der EU-Grenzpolitik, Menschen die Verbrechen, Kriegen oder Hunger zum Opfer fallen.

Aber da ich selbst Teil der queeren Community bin und von dem Massaker erfuhr als ich aus einer schwulen Bar kam, traf mich diese Nachricht besonders.
Vor allem schockierten mich die Lobesbekundungen an den Täter, gepaart mit Schwulen- oder Trans*feindlichen Äußerungen im Netz, teilweise sogar von amerikanischen Kirchen ausgesprochen.

Von den Menschen, die uns hassen ein Mal abgesehen, reicht es nicht aus, dass viele Medien von einem islamistischen Terrorakt sprechen. Dies war durchaus ein islamistischer Terrorakt, aber genauso auch ein Hassverbrechen gegen LGBTs. Der Täter ist nach Aussage seines Vaters sehr homophob gewesen, er überfiel gezielt einen queeren Club, er wollte gezielt queere Menschen töten.
Es muss Platz in den Medien finden, wie schwer es queere Menschen trifft, wenn sie in ihren Safe Spaces angegriffen werden. In unseren Räumen, in denen wir wir selbst sein können, wo wir durchatmen und frei sein können, wo wir uns küssen können, in denen wir, im Gegensatz zu überall sonst, keine Angst vor seltsamen Blicken, Beleidigungen, Beschimpfungen oder Gewalt haben müssen.
Es wurde gezielt ein Ort angegriffen, an dem wir uns normalerweise sicher und zuhause fühlen.

Es reicht auch nicht aus, dass Politiker*innen Beleidsbekundungen aussprechen, aber dabei mit keinem Wort die LGBT-Community erwähnen, so wie zum Beispiel Angela Merkel.

Und für jede*n machbar: ‚Je suis homo‘, ‚I am gay‘, Regenbogenfahnen, so etwas würde ich jetzt gerne öfter als Profilbilder sehen!

Mein Mitgefühl den Opfern und mein Beileid den Angehörigen der Toten.

#Orlando #stophomophobia #stoptransphobia #nohatecrimes